„Die Hausübung endet im Streit.“
Zwanzig Minuten Rechnen, vierzig Minuten Diskussion. Am Ende sind alle müde — und die Mathematik hat wieder verloren.
Ihr Kind rechnet nicht, weil es muss — sondern weil die Brücke sonst nicht hält. 12 Einheiten pro Schulstufe, von der 2. Klasse Volksschule bis zur 2. Klasse Mittelschule und AHS, jede aufgebaut entlang des österreichischen Lehrplans.
Kursstart in 1090, 1020 und 1030
Zwanzig Minuten Rechnen, vierzig Minuten Diskussion. Am Ende sind alle müde — und die Mathematik hat wieder verloren.
Nicht das Rechnen ist das Problem, sondern der fehlende Zweck. Eine Rechnung ohne Ziel bleibt eine Zeile im Heft.
Sobald niemand danebensitzt, hört das Üben auf. Nicht aus Faulheit — sondern weil nichts passiert, wenn man weitermacht.
In Minecraft ändert sich genau das: Wer den Flächeninhalt falsch berechnet, dem fehlen Blöcke. Wer sich beim Umfang verrechnet, hat ein Loch im Zaun. Die Rechnung hat eine Folge, die man sofort sieht — und deshalb rechnet das Kind noch einmal nach, ohne dass jemand daneben sitzt.
So sieht die Aufgabe der vierten Einheit aus: Der Boden des Hauses soll verlegt werden. Erst wird gemessen, dann gerechnet, dann gebaut — und am Ende zeigt die Welt selbst, ob die Rechnung gestimmt hat.
Der Kurs findet vor Ort im Club statt. Der Zugang zur Lernwelt bleibt für die gesamte Kursdauer bestehen, damit zu Hause weitergebaut werden kann.
Kleine Gruppe mit maximal 10 Kindern und einer Trainerin oder einem Trainer. Jede Einheit hat ein Bauziel — und das Bauziel braucht genau die Rechnung, die gerade in der Schule dran ist.
Ihr Kind bekommt von uns Benutzernamen und Passwort für Minecraft Education auf unserem Server. Sie müssen nichts kaufen und keine Lizenz besorgen — der Zugang gilt für die Dauer des Kurses.
In der Welt warten die Aufgaben zur jeweiligen Einheit. Kein Arbeitsblatt, kein Erinnern, kein Drängen — die Kinder gehen von selbst zurück, weil ihr Bauwerk dort steht.
Der Stoff unterscheidet sich von Schulstufe zu Schulstufe zu stark für eine gemischte Gruppe. Deshalb gibt es 5 getrennte Kurse — jeder mit eigener Spielwelt und eigenen Aufgaben, aufgebaut entlang der Kompetenzbereiche des jeweils geltenden Lehrplans: in der Volksschule Zahlen und Daten, Operationen, Größen, Ebene und Raum — ab der Mittelschule und der AHS Zahlen und Maße, Variablen und Funktionen, Figuren und Körper, Daten und Zufall.
Spielwelt „Das erste Dorf“ — 12 Einheiten für 2. Klasse Volksschule (7–8 Jahre), eine gemeinsame Baugeschichte über das ganze Semester. Quelle der Kompetenzbeschreibungen: Lehrplan der Volksschule, Anlage 1, Mathematik — 2. Schulstufe.
Blöcke werden zu Zehnern gebündelt, verglichen und geordnet. Mit Kisten und Truhen wird sichtbar, wie groß Tausend wirklich ist.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Die Zahlen bis 100 zerlegen, vergleichen, ordnen und vielfältig nutzen; die Zahlen bis 1000 mit strukturiertem Material darstellen, lesen und schreiben.“
Das Lager des Dorfes wächst und schrumpft. Zugänge und Abgänge werden im Kopf gerechnet und halbschriftlich mitgeschrieben.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Rechenoperationen im additiven und multiplikativen Bereich im Zahlenraum 100 flexibel mündlich und halbschriftlich durchführen.“
Eine Mauer aus sechs Reihen zu je acht Blöcken. Malrechnen wird zur Baustoffliste — Reihe für Reihe erarbeitet, nicht auswendig gelernt.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Rechenoperationen im additiven und multiplikativen Bereich im Zahlenraum 100 flexibel mündlich und halbschriftlich durchführen.“
Jede vierte Säule ist aus Stein. Das Kind erkennt die Regel, setzt sie fort — und erfindet dann eine eigene für den Nachbarn.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Arithmetische Muster erkennen, beschreiben, fortsetzen und ergänzen.“
Am Schild steht ein Auftrag. Was ist gegeben, was ist gefragt? Aus dem Text wird eine Rechnung — und aus der Rechnung ein Gebäude.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Reale bzw. verbal oder bildlich dargestellte Sachsituationen modellieren.“
Der Steg über den Fluss wird abgeschritten und gemessen. Ein Block ist ein Meter — damit bekommt jede Einheit eine Größe zum Angreifen.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Mit genormten Maßeinheiten (m, neu: dm, cm) Vorstellungen verbinden und Größenangaben interpretieren; Größen messen und Ergebnisse mit entsprechenden Maßeinheiten notieren.“
Am Marktstand wird gewogen, abgefüllt und bezahlt. Kilogramm und Dekagramm, Liter, Euro und Cent — ein- und mehrnamig angeschrieben.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Mit genormten Maßeinheiten (kg, ℓ, €, c, neu: dag) Vorstellungen verbinden und Größenangaben interpretieren; Beziehungen zwischen Maßeinheiten anwenden; Größen ein- und mehrnamig anschreiben.“
Halbe Stunden und Viertelstunden: Wann geht die Sonne unter, wie lange dauert der Bauabschnitt, wann treffen wir uns am Brunnen?
Lehrplan, 2. Schulstufe „Uhrzeiten mit halben Stunden und Viertelstunden ablesen und darstellen; mit Größen in einfachen Sachsituationen arbeiten.“
Quadrat, Rechteck, Würfel und Quader werden erkannt, benannt und verbaut. Ecken, Kanten und Flächen werden gezählt, nicht behauptet.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Eigenschaften von ebenen Figuren und Körpern erkennen und benennen; spielerisch und planvoll mit ebenen Figuren und Körpern arbeiten.“
Die zweite Hälfte des Dorftors entsteht spiegelbildlich zur ersten. Die Symmetrieachse wird gelegt, dann wird Block für Block gespiegelt.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Spielerisch und planvoll mit ebenen Figuren und Körpern arbeiten, insbesondere mit symmetrischen Objekten.“
Der Dorfplatz wird gepflastert. Das Muster wird beschrieben, fortgesetzt und dort ergänzt, wo eine Lücke geblieben ist.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Geometrische Muster erkennen, beschreiben, fortsetzen und ergänzen.“
Wie viele Schafe, Kühe, Hühner? Die Zählung wird als Balkendiagramm aus Wolle gebaut, gelesen — und zum Abschluss den Eltern präsentiert.
Lehrplan, 2. Schulstufe „Daten aus ihrer Lebenswelt erheben und mit Säulen- und Balkendiagrammen darstellen; Säulen- und Balkendiagramme sowie Piktogramme interpretieren.“
Was dieser Kurs nicht ersetzt: das Zeichnen und Messen mit dem Lineal — der Lehrplan verlangt das Werkzeug in der Hand, der Blockraster ersetzt es nicht. Das bleibt Sache der Schule — wir behaupten hier keine lückenlose Abdeckung.
Spielwelt „Die Blockstadt“ — 12 Einheiten für 3. Klasse Volksschule (8–9 Jahre), eine gemeinsame Baugeschichte über das ganze Semester. Quelle der Kompetenzbeschreibungen: Lehrplan der Volksschule, Anlage 1, Mathematik — 3. Schulstufe.
Das Kind liest seine Position im Spiel ab und steckt mit x-, y- und z-Werten den eigenen Bauplatz ab.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Lagebeziehungen von Strecken in der Ebene beschreiben.“
Blöcke zählen, bündeln, vergleichen und runden — große Mengen werden mit Stapeln und Kisten begreifbar.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Die Zahlen bis 1000 zerlegen, vergleichen, ordnen, runden und vielfältig nutzen.“
Rund um das Grundstück kommt ein Zaun. Wie viele Blöcke brauchen wir? Umfang wird zur Einkaufsliste.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Den Umfang ebener Figuren messen bzw. abschätzen; den Umfang von Quadraten und Rechtecken berechnen.“
Der Boden wird verlegt: Länge mal Breite. Das Einmaleins bekommt eine sichtbare Bedeutung — ein Vorgriff auf die 4. Schulstufe.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Flächeninhalt und Umfang von Quadraten und Rechtecken berechnen.“
Das Materiallager wird geführt — Zugänge und Abgänge im Zahlenraum 1 000, erst flexibel im Kopf, dann schriftlich untereinander.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Rechenoperationen im additiven und multiplikativen Bereich im Zahlenraum 1000 halbschriftlich flexibel durchführen; Additionen und Subtraktionen im Zahlenraum 1000 schriftlich durchführen.“
Ein Stapel hat genau 64 Blöcke. Wie viele Stapel braucht der Turm? Malrechnen mit echtem Anlass.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Multiplikationen mit einstelligem Multiplikator im Zahlenraum 1000 schriftlich durchführen.“
Das Material wird gerecht auf sechs Kisten aufgeteilt. Was übrig bleibt, ist der Rest — sichtbar in der Kiste.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Divisionen mit einstelligem Divisor im Zahlenraum 1000 schriftlich durchführen.“
Der Weg zur Mine wird vermessen, Einheiten werden umgewandelt und geschätzt.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Mit genormten Maßeinheiten (m, dm, cm, neu: km, mm) Vorstellungen verbinden; Größen ein- und mehrnamig anschreiben und Umrechnungen durchführen.“
g, kg, t und ml, l am Lager und am Braustand — Größenvorstellungen, die man angreifen kann.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Mit genormten Maßeinheiten (kg, dag, ℓ, neu: t, g, mℓ) Vorstellungen verbinden und Größenangaben interpretieren.“
Ein Spieltag dauert 20 Minuten. Uhrzeit ablesen, Zeitangaben umrechnen, den Bautag planen.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Uhrzeiten mit Stunden und Minuten ablesen und darstellen; mit Größen in Sachsituationen arbeiten.“
Spiegelgleich bauen, Würfel und Quader erkennen und benennen.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Ebene Figuren und Körper auf ihre Eigenschaften hin untersuchen, beschreiben und vergleichen; spielerisch und planvoll mit ebenen Figuren und Körpern arbeiten, insbesondere mit symmetrischen Objekten.“
Die Statistik der Stadt wird als Balkendiagramm aus Wolle gebaut, Bannermuster werden systematisch durchgezählt — und zum Abschluss den Eltern präsentiert.
Lehrplan, 3. Schulstufe „Einfache kombinatorische Abzählaufgaben darstellen und lösen; die Wahrscheinlichkeiten von Ereignissen ihrer Lebenswelt qualitativ beschreiben und vergleichen.“
Was dieser Kurs nicht ersetzt: das Zeichnen rechter Winkel, Quadrate und Rechtecke mit dem Geodreieck. Das bleibt Sache der Schule — wir behaupten hier keine lückenlose Abdeckung.
Spielwelt „Die Bergwerksstadt“ — 12 Einheiten für 4. Klasse Volksschule (9–10 Jahre), eine gemeinsame Baugeschichte über das ganze Semester. Quelle der Kompetenzbeschreibungen: Lehrplan der Volksschule, Anlage 1, Mathematik — 4. Schulstufe.
Stellenwerte, Vergleichen und Runden — die Stadtkasse rechnet in Millionen.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Die Zahlen bis 1 000 000 lesen, schreiben, darstellen, zerlegen, vergleichen, ordnen, runden und vielfältig nutzen.“
Das Lagerbuch der Stadt wird geführt: schriftliche Verfahren mit echten Beständen, kontrolliert per Überschlag.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Additionen und Subtraktionen im Zahlenraum 1 000 000 schriftlich durchführen; Ergebnisse durch Runden und durch Überschlagsrechnungen abschätzen.“
Materialbedarf für Großbauten: mehrstellig multiplizieren, überschlagen, kontrollieren.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Multiplikationen mit ein- und zweistelligem Multiplikator im Zahlenraum 1 000 000 schriftlich durchführen.“
Die Vorräte werden auf die Bautrupps verteilt — auch durch zweistellige Divisoren, mit Überschlag und Probe.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Divisionen mit ein- und zweistelligem Divisor im Zahlenraum 1 000 000 schriftlich durchführen.“
Grundrisse messen und berechnen — mit den neuen Flächeneinheiten cm², dm² und m², im Spiel Block für Block nachgelegt.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Den Flächeninhalt ebener Figuren mithilfe geeigneter Einheitsflächen messen bzw. abschätzen; Flächeninhalt und Umfang von Quadraten und Rechtecken bzw. von einfachen daraus zusammengesetzten Figuren berechnen.“
Ein Rezept braucht vier Bretter pro Truhe. Die Bautabelle wird angelegt und für den ganzen Auftrag weitergerechnet.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Direkt proportionale Zusammenhänge erkennen, tabellarisch darstellen und für Berechnungen nutzen.“
Die ganze Stadt als Plan im Raster: zeichnen, verkleinern, vergrößern und im Spiel nachmessen.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Ebene Figuren verkleinern und vergrößern, insbesondere mithilfe von Rastern; einfache Pläne interpretieren und anfertigen.“
Das Feld wird in Hälften, Viertel und Achtel geteilt — Anteile, die man abschreiten kann.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Brüche mit kleinen Nennern lesen und schreiben, insbesondere mit den Nennern 2, 4 und 8; Bruchteile konkreter Objekte bzw. Größen erkennen, darstellen, vergleichen, ordnen und ermitteln.“
Handel mit den Dorfbewohnern: Preise, Wechselgeld und die Kommaschreibweise bei Geld, Längen und Gewichten.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Mit genormten Maßeinheiten Vorstellungen verbinden und Größenangaben interpretieren; Größen ein- und mehrnamig anschreiben und Umrechnungen durchführen.“
Würfelnetze falten und im Spiel wieder aufbauen — vom Netz zum Körper und zurück.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Einfache Körpermodelle und Netze untersuchen, zuordnen und erstellen.“
Die Bauwoche wird geplant: Startzeiten, Dauer und die Schichten der Bautrupps werden berechnet.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Mit Zeitpunkten und Zeitspannen arbeiten; mit Größen in Sachsituationen arbeiten.“
Zufallsexperimente mit den Beutetabellen des Spiels: Ergebnisse zählen, als Diagramm darstellen, Chancen vergleichen — und die Abschlusspräsentation für die Eltern.
Lehrplan, 4. Schulstufe „Einfache Zufallsexperimente durchführen und wiederholen; Ergebnisse und ihre absoluten Häufigkeiten darstellen sowie Wahrscheinlichkeiten qualitativ vergleichen.“
Was dieser Kurs nicht ersetzt: das Konstruieren mit Geodreieck und Zirkel auf Papier. Das bleibt Sache der Schule — wir behaupten hier keine lückenlose Abdeckung.
Spielwelt „Die Baumeisterinsel“ — 12 Einheiten für 1. Klasse Mittelschule oder AHS (5. Schulstufe) (10–11 Jahre), eine gemeinsame Baugeschichte über das ganze Semester. Quelle der Kompetenzbeschreibungen: Lehrplan der Mittelschulen bzw. der AHS, Mathematik — 1. Klasse.
Große Zahlen lesen und am Zahlenstrahl eintragen; Brüche als Anteile eines Ganzen — an Feldern, die man vorher selbst geteilt hat.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Natürliche Zahlen sowie nichtnegative Dezimal- und Bruchzahlen interpretieren, darstellen und vergleichen.“
Der Materialbedarf der Insel wird schriftlich gerechnet — und vorher überschlagen. Wer nur das Ergebnis hat, merkt den Tippfehler nicht.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Rechenoperationen mit natürlichen Zahlen und mit nichtnegativen Dezimalzahlen durchführen und deuten; Überschlagsrechnungen durchführen.“
Ein Block ist ein Meter. Längen, Flächen, Rauminhalte, Massen und Zeitspannen werden ein- und mehrnamig notiert und ineinander umgerechnet.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Größen ein- und mehrnamig anschreiben, Maßangaben interpretieren und Umrechnungen durchführen.“
Die Insel wird vermessen: parallele und normale Kanten, Abstände zwischen Punkten und Geraden, Winkel schätzen und nach Größe einteilen.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Mit einfachen geometrischen Objekten in der Ebene arbeiten.“
Rund um das Baufeld kommt ein Zaun. Die Formel wird nicht auswendig gelernt, sondern am Bauwerk begründet — und dann umgekehrt angewendet.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Eigenschaften von Rechtecken beschreiben; Formeln für den Umfang von Rechtecken begründen und anwenden.“
Der Boden wird verlegt. Der Flächeninhalt entsteht durch Zerlegen in Einheitsquadrate — im Blockspiel sind die Einheitsquadrate schon da.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Formeln für den Flächeninhalt von Rechtecken begründen und anwenden.“
Der Bauplan der Insel im Raster: einen passenden Maßstab wählen, Längen aus dem Plan ablesen und das Ergebnis im Spiel nachmessen.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Rechtecke und Figuren, die aus Rechtecken bestehen, konstruieren und maßstäblich darstellen.“
Wie viele Blöcke braucht die Außenhaut des Turms? Das Netz wird skizziert, die Flächen werden zusammengezählt, die Formel wird begründet.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Eigenschaften von Quadern beschreiben; Formeln für den Oberflächeninhalt von Quadern begründen und anwenden.“
Der Lagerraum wird mit Einheitswürfeln gefüllt. Das Volumen ist hier nicht abstrakt, sondern abzählbar — Würfel für Würfel.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Formeln für den Rauminhalt von Quadern begründen und anwenden.“
Preis pro Block, Blöcke pro Wand: aus dem Bauauftrag wird ein Term, aus dem Term eine Formel, die für jeden nächsten Auftrag weitergilt.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Einfache Terme, Gleichungen und Formeln aufstellen und interpretieren.“
Der Turm darf 6 000 Blöcke kosten — wie hoch darf er werden? Gelöst wird durch systematisches Probieren und durch Umkehren.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Lösungen einfacher Gleichungen finden.“
Die Erträge aller Bautrupps werden erhoben, geordnet und dargestellt: Minimum, Maximum, Spannweite, Mittelwert und Median — und zum Abschluss den Eltern präsentiert.
Lehrplan, 5. Schulstufe „Daten erheben, ordnen, darstellen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen ablesen; einfache statistische Kennzahlen ermitteln und interpretieren.“
Was dieser Kurs nicht ersetzt: Kreise, Kreisteile und Tangenten sowie jede Konstruktion mit Zirkel und Geodreieck — der Blockraster kennt keine Kreislinie. Das bleibt Sache der Schule — wir behaupten hier keine lückenlose Abdeckung.
Spielwelt „Die Handelsstadt“ — 12 Einheiten für 2. Klasse Mittelschule oder AHS (6. Schulstufe) (11–12 Jahre), eine gemeinsame Baugeschichte über das ganze Semester. Quelle der Kompetenzbeschreibungen: Lehrplan der Mittelschulen bzw. der AHS, Mathematik — 2. Klasse.
Die Lagerhalle soll sich restlos in gleich große Kammern teilen lassen. Teilbarkeitsregeln, größter gemeinsamer Teiler und kleinstes gemeinsames Vielfaches am Grundriss.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Mit Vielfachen und Teilern natürlicher Zahlen sowie mit Aussagen über Teilbarkeit arbeiten.“
Drei Viertel des Feldes, 0,75 des Feldes, 75 % des Feldes: drei Schreibweisen für dieselbe Menge, am Bauplatz nebeneinander gelegt.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Nichtnegative Dezimal- und Bruchzahlen sowie ganze Zahlen interpretieren, darstellen und vergleichen.“
Zwei Drittel eines Stapels, davon die Hälfte. Multiplizieren als Vervielfachen und Teilen, Dividieren als Messen — an echten Mengen im Lager.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Rechenoperationen mit nichtnegativen Bruchzahlen durchführen und interpretieren.“
Die Welt beginnt bei y = 0 und reicht hinunter bis −64. Der Weg vom Turm in den Schacht ist eine Subtraktion, die man geht statt sie zu glauben.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Die Addition bzw. Subtraktion einer natürlichen Zahl zu bzw. von einer ganzen Zahl als Bewegung auf der Zahlengeraden deuten.“
Doppelt so viele Bautrupps, halbe Bauzeit? Nicht jede Tabelle ist proportional. Behauptungen werden geprüft, begründet — und manchmal widerlegt.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Mit Proportionalitäten und Prozenten arbeiten.“
Der Händler gibt 20 % Rabatt und hebt am nächsten Tag um 20 % an. Der Preis ist danach nicht derselbe wie vorher — und das Kind kann sagen, warum.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Mit Proportionalitäten und Prozenten arbeiten.“
Aus dem Handelsvertrag wird eine Formel: Menge, Preis und Rabatt als Variablen statt als Einzelfall, der jedes Mal neu gerechnet werden muss.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Terme, Gleichungen und Formeln auch mit Brüchen und im Zusammenhang mit Proportionalitäten und Prozenten aufstellen und interpretieren.“
Wie viele Blöcke passen ins Budget der Stadt? Gleichungen werden durch Umkehren der Rechenoperationen gelöst, Formeln umgeformt.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Lineare Gleichungen durch Umkehren von Rechenoperationen lösen und Formeln umformen.“
Die Karte bekommt Achsen. Punkte in allen vier Quadranten eintragen und ablesen, Figuren verschieben — rechnerisch und im Spiel zugleich.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Mit kartesischen Koordinatensystemen arbeiten.“
Die Osthälfte der Stadt entsteht als Spiegelbild der Westhälfte. Ob zwei Gebäude wirklich deckungsgleich sind, wird geprüft und nicht geschätzt.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Achsensymmetrische Figuren sowie zueinander kongruente Figuren erkennen, konstruieren und ihre Eigenschaften nutzen.“
Dach, Giebel und Marktplatz: die Winkelsumme im Dreieck wird begründet, die Flächeninhalte von Dreieck, Parallelogramm und Trapez am Bauwerk hergeleitet.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Mit Dreiecken, besonderen Vierecken und ihren Flächeninhalten arbeiten.“
200 Blöcke abgebaut — wie oft war Erz dabei? Absolute und relative Häufigkeiten, dargestellt als Prozentstreifen und Kreisdiagramm, und die Abschlusspräsentation für die Eltern.
Lehrplan, 6. Schulstufe „Relative Häufigkeiten ermitteln, grafisch darstellen und grafische Darstellungen interpretieren.“
Was dieser Kurs nicht ersetzt: Konstruktionen mit Zirkel und Geodreieck: Streckensymmetrale, Winkelsymmetrale und das Konstruieren von Dreiecken. Das bleibt Sache der Schule — wir behaupten hier keine lückenlose Abdeckung.
Jede Einheit oben ist einer Kompetenzbeschreibung des geltenden Lehrplans zugeordnet, im Wortlaut — in der Volksschule dem Lehrplan der Volksschule, ab der Mittelschule und der AHS dem Lehrplan der Sekundarstufe I, der für beide Schultypen wortgleich ist. Wo eine Einheit darüber hinausgeht, steht es dabei. Der neue Volksschullehrplan erreicht im Schuljahr 2026/27 die 4. Klasse — unsere Gruppen arbeiten vom ersten Jahr an danach.
Alle 60 Einheiten der fünf Schulstufen auf 28 Seiten — jede mit der Kompetenzbeschreibung des Lehrplans im Wortlaut, dazu die Abdeckung nach Kompetenzbereichen und was der Kurs auf jeder Stufe ausdrücklich nicht leistet. Zum Ausdrucken und Herzeigen, auch in der Schule.
Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse an. Anschließend startet der Download automatisch.
Damit der Teil zu Hause wirklich funktioniert, muss ein passendes Gerät da sein. Das sagen wir lieber vorher als nachher.
Material, Gerät im Club und der Zugang für zu Hause sind inkludiert.
420 €
25 €
Sie vergleichen gerade mit klassischer Nachhilfe? Auf der Seite Mathe-Nachhilfe in Wien stellen wir beides nebeneinander — damit Sie nicht das Falsche buchen.
Sie wollen zuerst wissen, was der Lehrplan überhaupt verlangt? Mathematik in der Volksschule führt die Kompetenzen der 2., 3. und 4. Klasse einzeln auf — ohne Kurs, nur zum Nachlesen. Zum Selberprobieren gibt es kostenlose Mathe-Spiele.
Der Pilotkurs startet in 1090 Alsergrund, 1020 Leopoldstadt und 1030 Landstraße. In 1230 Liesing sammeln wir Vormerkungen und öffnen eine Gruppe, sobald genügend Kinder zusammenkommen.
Nein. Wir arbeiten nicht an der nächsten Schularbeit und versprechen keine besseren Noten. Wir arbeiten daran, dass Ihr Kind Mathematik versteht und freiwillig damit umgeht. Weil die Themen dem Lehrplan folgen, ist vieles davon in der Schule leichter — das ist die Folge, nicht das Versprechen.
Ja, und inhaltlich sogar besonders gut. Der Stoff der 1. und 2. Klasse Mittelschule bzw. AHS besteht aus Rechtecken, Quadern, Oberfläche und Rauminhalt, Maßstab, ganzen Zahlen, Koordinaten und Prozent — also aus genau den Dingen, die ein Blockspiel wörtlich abbildet. Die y-Achse der Spielwelt reicht bis −64, das Spiel zeigt laufend die Koordinaten an, und der Handel mit Dorfbewohnern ist Prozentrechnung. Auch hier gilt: Wir arbeiten nicht auf die nächste Schularbeit hin. Die Gruppen sind nach Schulstufe getrennt, ein Zehnjähriger sitzt nicht bei Volksschulkindern.
Entscheiden Sie sich danach für den Kurs, rechnen wir die 25 € auf den Kurspreis an — die Probestunde kostet Sie dann nichts extra. Entscheiden Sie sich dagegen, bleibt es bei den 25 € für die 90 Minuten, und es entstehen keine weiteren Verpflichtungen.
Nein. Die ersten Minuten der ersten Einheit sind Steuerung und Orientierung. Kinder, die Minecraft schon kennen, haben es am Anfang leichter — nach zwei Einheiten spielt das keine Rolle mehr.
Nein. Ihr Kind bekommt von uns Zugangsdaten für Minecraft Education auf unserem Server. Die Software selbst ist kostenlos herunterzuladen, die Lizenz stellen wir für die Kursdauer bereit.
Windows-PC oder Notebook, Mac, iPad oder Chromebook. Am Android-Handy läuft Minecraft Education nicht. Wenn Sie unsicher sind, schreiben Sie es einfach ins Formular — wir klären das vor der Anmeldung.
Die Bauwelt bleibt bestehen. Ihr Kind kann die Aufgabe der versäumten Einheit zu Hause nachbauen, und wir gleichen es zu Beginn der nächsten Einheit kurz ab.
Ausschlaggebend ist die Schulstufe, die Ihr Kind im Schuljahr 2026/27 besucht, weil das Programm dem Schulstoff folgt. In Zweifelsfällen rufen wir Sie an und klären es gemeinsam.
Eine Gruppe startet ab 6 Kindern. Kommen bis zum Kursstart weniger zusammen, rufen wir Sie an: Sie wechseln entweder auf einen anderen Termin oder bekommen den vollen Betrag zurück. Es gibt keine Frist und keinen Abzug — Sie zahlen nur für einen Kurs, der wirklich stattfindet.
Der Pilot endet mit einer Abschlusspräsentation für die Eltern. Danach entscheiden wir gemeinsam mit den Familien, ob es im zweiten Semester weitergeht — und mit welchem Fach. Ein Blick auf die geplanten Lernwelten: Minecraft Lernwelten.