Mathe-Spiele: online üben, ohne App und ohne Konto
Zwei Mathe-Spiele, die hier auf der Seite laufen: ein Trainer für das kleine 1x1 und ein Kopfrechnen-Blitz. Der erste merkt sich, welche Aufgaben Ihr Kind verpatzt, und zeigt bei einem Fehler den Rechenweg — nicht bloß das Ergebnis.
- Kein Download, kein Konto
- Eine Runde: 10 Aufgaben
- Ab der 2. Klasse Volksschule
Nichts wird an uns übertragen. Der Bestwert bleibt im Browser Ihres Kindes.
Einmaleins-Trainer
Am Laptop geht auch die Tastatur.
Ein Quiz sagt „falsch“. Ein Trainer sagt, wie es geht.
Die meisten Mathe-Lernspiele zum Einmaleins fragen alle Aufgaben gleich oft ab und melden bei einem Fehler nur das Ergebnis zurück. Damit trainiert ein Kind, schneller zu raten.
Der Rechenweg statt der Lösung
Wer 7 × 6 nicht weiß, kommt über eine Kernaufgabe hin: 5 × 6 + 2 × 6 = 30 + 12. Genau das zeigt der Trainer bei jedem Fehler — und zwar für die jeweils passende Kernaufgabe.
Falsches kommt öfter
Jede verpatzte Aufgabe bekommt mehr Gewicht und taucht in derselben Sitzung häufiger auf. Am Ende der Runde steht schwarz auf weiß, welche Aufgaben noch wackeln.
Nur die schweren 15
Von den 100 Feldern der 1×1-Tafel müssen bloß 15 wirklich eigens gelernt werden. Warum das so ist, rechnen wir auf Mathematik in der Volksschule vor.
Kurz halten
Eine Runde sind zehn Aufgaben, der Blitz unten dauert eine Minute. Zehn Minuten täglich bringen mehr als eine Stunde am Sonntag — und hören auf, bevor der Frust anfängt.
Kopfrechnen-Blitz: eine Minute, so viele wie möglich
Zahlenraum und Rechenart einstellen — 20 für die 1. Klasse, 100 für die 2., 1 000 ab der 3. Der Bestwert bleibt im Browser.
Kopfrechnen-Blitz
Woran Sie eine brauchbare App erkennen
Wir nennen absichtlich keine Namen: so eine Liste ist in einem Jahr falsch, und Sie stünden mit einer Empfehlung da, die es nicht mehr gibt. Diese vier Fragen halten dagegen.
Erklärt sie den Rechenweg?
Die entscheidende Frage. Eine App, die bei einem Fehler nur „falsch“ anzeigt und die nächste Aufgabe bringt, trainiert Raten. Eine gute zeigt, wie man auf das Ergebnis kommt.
Übt sie oder prüft sie nur ab?
Viele Apps sind Tests im Spielkostüm: Punkte, Sterne, Ranglisten — aber jede Aufgabe kommt gleich oft. Üben heißt, dass die schwierigen Aufgaben öfter kommen als die leichten.
Passt der Stoff zu Österreich?
Achten Sie auf die Begriffe. „Zahlenraum“, „Einmaleins“, „Sachrechnen“ sind österreichisch bzw. deutschsprachig üblich; bei aus dem Englischen übersetzten Apps passen Aufbau und Reihenfolge oft nicht zum Lehrplan.
Kann Ihr Kind sie allein bedienen?
Wenn jede Runde bei einer Kaufaufforderung endet oder Werbung dazwischenfunkt, sitzen Sie in zehn Minuten dreimal daneben. Dann ist es keine Übungs-, sondern eine Verkaufs-App.
Ein Trainer macht schneller, was schon verstanden ist
Und genau da ist seine Grenze. Wenn ein Kind bei einer Textaufgabe nicht weiß, welche Rechnung überhaupt gemeint ist, hilft kein Tempo-Training — dann fehlt die Vorstellung dahinter, nicht die Geläufigkeit.
In unserem Kurs arbeiten Kinder am Stoff ihrer eigenen Schulstufe, aber in einer Minecraft-Lernwelt: Der Umfang wird gerechnet, weil ein Zaun gebaut werden soll. Feste Gruppe je Schulstufe, in Wien vor Ort.
Was Eltern dazu fragen
Sind die Spiele wirklich kostenlos?
Ja. Beide laufen direkt im Browser, ohne Download, ohne Konto und ohne Anmeldung. Wir speichern keine Ergebnisse auf unseren Servern — der Bestwert liegt nur im Browser Ihres Kindes.
Für welches Alter sind die Spiele?
Der Einmaleins-Trainer passt ab der 2. Klasse Volksschule, sobald das kleine Einmaleins eingeführt ist. Der Kopfrechnen-Blitz lässt sich über den Zahlenraum einstellen: 20 für die 1. Klasse, 100 für die 2., 1 000 ab der 3.
Was macht der Einmaleins-Trainer anders als ein Quiz?
Zwei Dinge. Er fragt falsch beantwortete Aufgaben danach öfter ab statt gleich oft. Und bei einem Fehler zeigt er den Rechenweg über eine Kernaufgabe — 7 × 6 = 5 × 6 + 2 × 6 = 30 + 12 —, statt nur das Ergebnis zu nennen.
Warum gibt es einen Modus „nur die schweren 15“?
Weil von den 100 Feldern der 1×1-Tafel nur 15 wirklich eigens gelernt werden müssen: die Reihen 1, 2, 5 und 10 sowie die Quadratzahlen folgen einem Muster, und 7 × 6 ist dasselbe wie 6 × 7. Die Rechnung dazu steht auf Mathematik in der Volksschule.
Wie lange soll mein Kind damit üben?
Zehn Minuten täglich bringen mehr als eine Stunde am Wochenende. Eine Runde im Trainer sind zehn Aufgaben, der Blitz dauert eine Minute — beides ist bewusst kurz gehalten.
Brauchen wir dann noch eine Mathe-App?
Nicht unbedingt. Wenn Sie eine suchen, prüfen Sie sie an vier Fragen: Erklärt sie den Rechenweg? Übt sie oder prüft sie nur ab? Passt der Stoff zu Österreich? Und kann Ihr Kind sie ohne Werbung und Kaufaufforderungen allein bedienen?
Ersetzen Spiele den Unterricht?
Nein. Sie trainieren Geläufigkeit — also das, was schon verstanden ist, schneller abrufbar zu machen. Wenn ein Kind gar nicht weiß, was es rechnen soll, hilft kein Trainer, sondern nur Erklären.