KI-Workshop für Jugendliche (12–16) in Wien — ein eigenes KI-Modell mit Python trainieren
Kein Vortrag über künstliche Intelligenz: Ihr Kind trainiert mit echten Daten ein eigenes Modell, testet es an einer selbst erfundenen Figur — und nimmt die fertige Projektdatei mit nach Hause.
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Alles über den Workshop
Was Daten sind — und was KI damit macht
Zum Einstieg klären wir ohne Fachsprache, was ein Datensatz ist, was ein Modell daraus lernt und warum eine KI nichts „weiß“, sondern rechnet. Danach ist klar, woran heute gearbeitet wird.
Python, so viel wie nötig
Variablen, Listen, Bedingungen und Schleifen — gelernt am echten Datensatz statt an Beispielaufgaben. Wer noch nie programmiert hat, steigt hier ein.
Den Datensatz erkunden
Größe, Gewicht, Herkunft, Universum: Die Jugendlichen durchsuchen echte Daten zu Comic-Figuren, suchen Zusammenhänge und stellen sie in eigenen Diagrammen dar.
Das eigene Modell trainieren
Ein Entscheidungsbaum lernt aus den Daten, ob eine Figur gut, böse oder neutral ist. Dabei wird sichtbar, welche Fragen das Modell stellt, um zu seiner Antwort zu kommen.
Den eigenen Helden testen
Jede und jeder erfindet eine eigene Figur und schickt sie durch das Modell. Dann wird eine einzige Eigenschaft geändert — und die KI entscheidet anders. Das ist der Moment, in dem klar wird, wie ein Modell arbeitet.
Die Projektdatei mitnehmen
Am Ende bekommt jede und jeder die eigene Projektdatei: das trainierte Modell, die Auswertung und die Diagramme. Zeigbar zu Hause — und im Informatikunterricht.
Zukunftskompetenz KI
KI wird die Arbeitswelt von morgen prägen. Hier lernen Kinder spielerisch die Grundlagen und bleiben zukunftsfähig.
Ein selbst trainiertes Modell
Kein Ausprobieren fertiger KI-Dienste: Ihr Kind trainiert einen eigenen Entscheidungsbaum auf echten Daten — und nimmt die Projektdatei mit nach Hause.
Kritisches Denken
Kinder lernen nicht nur, KI zu nutzen, sondern auch ihre Grenzen und Risiken zu verstehen – Medienkompetenz pur.
Sichere Lernumgebung
KI kann Risiken bergen. Unsere Trainer:innen begleiten jeden Schritt und sorgen für sichere, altersgerechte Inhalte.
Wie entscheidet eine KI?
Unten läuft ein echtes Modell, trainiert auf 60 Comic-Figuren. Es ordnet jede Figur als gut, neutral oder böse ein — und zeigt dabei, welche Fragen es sich stellt, um darauf zu kommen.
Erfinden Sie eine Figur
Das Modell wurde darauf trainiert, Comic-Figuren einzuordnen: gut, neutral oder böse. Stellen Sie eine Figur zusammen und schauen Sie, was es daraus macht.
Das Modell hält diese Figur für
So ist es darauf gekommen
Ändern Sie jetzt links ein einziges Merkmal. Bei manchen kippt das Urteil sofort — bei anderen passiert gar nichts.
Trainiert auf 60 Figuren, die wir dafür selbst zusammengestellt haben — es ist ein echter Entscheidungsbaum, keine erfundene Antwort. Er liegt bei 88 % richtig, allerdings auf genau den Figuren, aus denen er gelernt hat. Was das über neue Figuren aussagt, ist eine der Fragen, um die es im Workshop geht.
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Eindrücke aus unserem Angebot
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KI-Workshop in Wien — was Ihr Kind an einem Termin wirklich baut
Der KI-Workshop im ROBBO Club Wien richtet sich an Jugendliche von 12 bis 16 Jahren, dauert 90 Minuten und beginnt dort, wo die meisten Beiträge über künstliche Intelligenz aufhören: beim Selbermachen. Statt fertige KI-Dienste auszuprobieren, trainiert Ihr Kind ein eigenes Modell — mit Python, an echten Daten und mit einem Ergebnis, das es mitnimmt.
Gearbeitet wird an einem Datensatz zu Comic-Figuren aus Marvel, DC und anderen Universen: Größe, Gewicht, Herkunft, äußere Merkmale. Die Jugendlichen durchsuchen die Daten, stellen Zusammenhänge in Diagrammen dar und trainieren daraus einen Entscheidungsbaum, der einordnet, ob eine Figur gut, böse oder neutral ist. Nebenbei entstehen die Grundlagen, die man in jeder Programmiersprache wieder braucht: Variablen, Listen, Bedingungen und Schleifen.
Der wichtigste Moment kommt zum Schluss. Jede und jeder erfindet eine eigene Figur, schickt sie durch das eigene Modell — und ändert dann eine einzige Eigenschaft. Plötzlich entscheidet die KI anders. Daran wird begreifbar, was sonst abstrakt bleibt: dass ein Modell nichts weiß, sondern aus Beispielen Regeln ableitet, und dass diese Regeln nur so gut sind wie die Daten dahinter.
Mitgenommen wird die eigene Projektdatei: das trainierte Modell, die Auswertung, die Diagramme und die Vorhersage für die selbst erfundene Figur. Etwas, das man zu Hause herzeigen kann — und im Informatikunterricht. Vorkenntnisse im Programmieren sind nicht nötig, alle Geräte und Zugänge stellen wir.
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Haeufige Fragen
Muss mein Kind schon programmieren können?
Nein. Python wird genau in dem Umfang gezeigt, den der Workshop braucht — Variablen, Listen, Bedingungen, Schleifen — und zwar direkt am Datensatz statt an Beispielaufgaben. Wer schon programmiert hat, kommt weiter; anfangen kann jede und jeder.
Arbeiten die Jugendlichen mit ChatGPT?
Nein, und das ist Absicht. Fertige KI-Dienste zu bedienen lernt man ohnehin nebenbei. Hier geht es um die Seite dahinter: Wie entsteht ein Modell, woraus lernt es, und warum entscheidet es so und nicht anders. Wer das einmal selbst gebaut hat, benutzt ChatGPT danach anders.
Was genau nimmt mein Kind mit nach Hause?
Die eigene Projektdatei: das trainierte Modell, die Auswertung des Datensatzes, die selbst erstellten Diagramme und die Vorhersage für die eigene Figur. Sie lässt sich zu Hause öffnen und weiterentwickeln — und eignet sich gut, um sie im Informatikunterricht herzuzeigen.
Warum Superhelden — ist das nicht ein Kinderthema?
Der Datensatz ist das Werkzeug, nicht das Thema. Comic-Figuren haben Merkmale, die jede und jeder sofort einschätzen kann — Größe, Herkunft, Aussehen — und genau deshalb merkt man sofort, wenn das Modell danebenliegt. Mit einem Datensatz über Immobilienpreise wäre dieselbe Arbeit halb so anschaulich.
Was muss mein Kind mitbringen?
Nichts. Geräte, Python-Umgebung und Datensatz stellen wir. Wer zu Hause weiterarbeiten möchte, braucht nur einen Rechner — die verwendeten Werkzeuge sind kostenlos.
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