Räumlich denken
Aus einer Idee im Kopf wird ein Körper mit Breite, Tiefe und Höhe. Genau diese Vorstellungskraft hilft später auch in Geometrie.
Nach Alter
Mit dem 3D-Stift zeichnen Kinder schon ab 5 Jahren dreidimensional, mit dem kostenlosen Browser-Programm Tinkercad konstruieren sie ab etwa 6 Jahren am Computer, und ab etwa 9 Jahren arbeiten sie mit FreeCAD so genau wie in einem Konstruktionsbüro. Im ROBBO Programm gehört 3D zu jedem Kursjahr: In allen unseren Clubs steht ein 3D-Drucker, und was Ihr Kind druckt, nimmt es mit nach Hause.

| Alter | Werkzeug | Was Ihr Kind macht | Gut zu wissen |
|---|---|---|---|
| 5–6 Jahre | 3D-Stift | Linien, Flächen und kleine Figuren – zuerst auf einer Vorlage, dann frei in die Luft. Das schult Feinmotorik und räumliches Vorstellen. | Je nach Modell wird die Spitze warm oder heiß; für Jüngere gibt es Niedrigtemperatur-Stifte. Altersangabe des Herstellers beachten. |
| 6–7 Jahre | Tinkercad | Würfel, Zylinder und Kugeln verschieben, verbinden und ausschneiden – so entstehen die ersten eigenen Modelle am Bildschirm. | Kostenlos im Browser, ohne Installation. Unter 13 Jahren mit Zustimmung der Eltern oder über einen Klassen-Zugang. |
| 8–10 Jahre | Tinkercad + 3D-Drucker | Eigene Teile mit Maßen entwerfen, als Datei exportieren und ausdrucken: Anhänger, Halterungen, Teile für den eigenen Roboter. | Ein Druck dauert je nach Größe von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden – Geduld gehört dazu. |
| ab etwa 9 Jahren | FreeCAD | Skizzieren, bemaßen, Teile ineinanderpassen – bis zu beweglichen Roboterteilen und einem eigenen Greifer. | Kostenloses Profi-Programm für Windows, macOS und Linux. Braucht Ausdauer und etwas Erfahrung mit Tinkercad. |
| 11–15 Jahre | FreeCAD + eigenes Projekt | Vom Entwurf bis zum fertigen Druck selbstständig; im 3. Kursjahr wird das selbst modellierte Objekt zur Hauptfigur eines eigenen Spiels. | Hier zählt die eigene Idee: Die Jugendlichen planen, messen nach und drucken neu, bis das Teil passt. |
Die Altersangaben sind Richtwerte. Entscheidend ist, ob Ihr Kind gerne baut und eine Weile bei einer Sache bleibt – lesen muss es für den 3D-Stift noch nicht.
Aus einer Idee im Kopf wird ein Körper mit Breite, Tiefe und Höhe. Genau diese Vorstellungskraft hilft später auch in Geometrie.
Wie dick muss eine Wand sein, damit sie hält? Wie groß muss ein Loch für eine Schraube sein? Kinder rechnen in Millimetern, bevor sie drucken.
Passt der Deckel nicht, wird nachgemessen, das Modell angepasst und neu gedruckt. So wird ein Fehler zum nächsten Schritt statt zum Ende.
Wie ein Drucker aus einem Kunststoff-Faden Schicht für Schicht ein festes Teil aufbaut, sehen die Kinder im Club direkt neben sich.



3D ist bei uns kein eigener Kurs, sondern in jedem Kursjahr ein fester Lernblock – neben Robotik, Programmieren und Elektronik. Die Einheiten stammen aus der ROBBO Methodik.
Mit dem 3D-Stift in die dritte Dimension, im 2. Jahr die ersten Modelle in Tinkercad.
Eigene Tinkercad-Modelle drucken, im 2. Jahr FreeCAD und der selbst gedruckte Roboter Otto.
FreeCAD vom ersten Teil bis zum Greifer für einen Roboter, im 3. Jahr die eigene Spielfigur.
Erst ausprobieren? In der Probestunde lernt Ihr Kind uns 60 Minuten lang kennen – unverbindlich und ohne Kursbindung.
Weitere Angebote: 3D-Workshop – Ein Termin, ein eigenes Modell aus dem 3D-Drucker zum Mitnehmen. · 3D-Design-Camp – Eine Ferienwoche lang entwerfen und drucken.
Ein eigenes Modell entwerfen und drucken können Kinder ab etwa 8 Jahren, wenn ihnen jemand den Drucker einrichtet. Davor ist der 3D-Stift der bessere Einstieg (ab 5 Jahren), danach Tinkercad (ab etwa 6). Im ROBBO Programm drucken die 8- bis 10-Jährigen im 1. Kursjahr ihre ersten eigenen Tinkercad-Modelle.
Das hängt vom Stift ab: Modelle mit heißer Düse sind für Ältere gedacht, Niedrigtemperatur-Stifte für Jüngere – die Altersangabe des Herstellers steht auf der Packung. Im ROBBO Programm arbeiten schon die 5- bis 6-Jährigen mit dem 3D-Stift, unter Anleitung der Trainerinnen und Trainer.
Ja. Tinkercad ist ein kostenloses Programm von Autodesk, das im Browser läuft – ohne Installation. Kinder setzen Modelle aus Grundkörpern zusammen und speichern sie als Datei für den 3D-Drucker. Für Kinder unter 13 Jahren legen die Eltern das Konto an, oder das Kind tritt mit einem Code einer Klasse bei.
Für den Einstieg Tinkercad: einfach, kostenlos und im Browser. Wer genauer konstruieren will, wechselt zu FreeCAD – ebenfalls kostenlos, aber ein Profi-Werkzeug mit deutlich mehr Funktionen. Im ROBBO Programm kommt FreeCAD ab dem 2. Kursjahr der 8- bis 10-Jährigen dazu.
Wenn Ihr Kind schon regelmäßig eigene Modelle entwirft, kann er sich lohnen. Für den Anfang ist er nicht nötig: Modellieren lernt man am Computer, und ein Drucker braucht Platz, Lüftung und eine erwachsene Person, die ihn bedient. Im Club druckt Ihr Kind am 3D-Drucker vor Ort.
Die Düse und das Druckbett werden heiß und dürfen während des Drucks nicht berührt werden, und der Raum sollte gelüftet sein. Mit diesen Regeln ist 3D-Druck für Kinder gut machbar – im Club passiert er unter Aufsicht der Trainerinnen und Trainer.
Ja. In allen unseren Clubs steht ein 3D-Drucker, und was Ihr Kind dort druckt, nimmt es mit nach Hause.
Bei ROBBO ist 3D-Modellieren Teil jedes Kursjahres im ROBBO Programm – zusammen mit Robotik, Programmieren und Elektronik. Einen reinen 3D-Kurs bieten wir derzeit nicht an; für einzelne Termine gibt es den 3D-Workshop und in den Sommerferien das 3D-Design-Camp. Das ROBBO Programm läuft in 4 Clubs in Wien.
3D-Modellieren gehört zum Kursjahr, es gibt dafür keinen Aufpreis. Das ganze Kursjahr der Altersstufe 8–10 (28 Einheiten à 90 Min): €980 bei Einmalzahlung oder 9 Monatsraten à €124, zusammen €1.116.
Kleine Gruppen, einmal pro Woche 90 Minuten – für Kinder von 5 bis 15 Jahren in Wien.